Geographie

Suchbegriff: Nord-Amerika

Die Vereinigten Staaten haben nach dem Sturz von Präsident Maduro ihre erste venezolanische Ölfracht für 500 Millionen Dollar verkauft, wobei der Erlös auf von den USA kontrollierte Bankkonten fließt. Rohstoffhändler wie Chevron, Vitol und Trafigura wollen ihre Flotten erweitern, um potenzielle 30 bis 50 Millionen Barrel venezolanisches Rohöl zu transportieren, wobei die ersten Lieferungen aus bestehenden Lagern stammen werden. Die Ölproduktion Venezuelas könnte sich bis 2035 je nach globaler Nachfrage möglicherweise erheblich ausweiten.
Der Marktbericht zeigt, dass der DAX nach Rekordständen Gewinnmitnahmen verzeichnet, da die Anleger über die geopolitischen Spannungen im Iran und die enttäuschenden Gewinne der US-Banken besorgt sind. Die deutsche Wirtschaft verzeichnet 2025 ein leichtes Wachstum von 0,2 %, während Asta Energy einen Börsengang in Frankfurt plant und TSMC eine starke Nachfrage nach Chips meldet. Die Ölpreise sinken aufgrund der Hoffnung auf eine Deeskalation im Iran.
US-Präsident Trump hat 25 % Zölle auf leistungsstarke KI-Chips verhängt, die in erster Linie chinesische Importe betreffen. Er begründet dies mit nationalen Sicherheitsbedenken und dem Ziel, die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern und gleichzeitig die heimische Produktion anzukurbeln. Dieser Schritt verschärft den Technologiehandelskrieg zwischen den USA und China, da beide Länder Beschränkungen für den Export und Import von Halbleitern einführen, um ihre technologische Überlegenheit in der KI-Entwicklung zu bewahren.
Die State Grid Corporation of China plant bis 2030 Investitionen in Höhe von 574 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung der Ausgaben um 40 % entspricht, um die Stromübertragungssysteme angesichts des massiven Ausbaus der Kapazitäten für erneuerbare Energien zu modernisieren und zu erweitern. China ist zum weltweit größten Energieinvestor geworden und gibt fast so viel aus wie die EU und die USA zusammen, wobei der Schwerpunkt auf Batteriespeichern und der Modernisierung des Stromnetzes liegt, um den Ausbau sauberer Energien zu unterstützen.
Große US-Banken wie JPMorgan Chase, Bank of America, Wells Fargo und Citigroup meldeten starke Gewinne für das vierte Quartal 2025, enttäuschten jedoch die Anleger, was zu Aktienverkäufen an der Wall Street führte. Während das Investmentbanking und das Handelsgeschäft gut liefen, sahen sich die Banken mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, darunter Akquisitionskosten, Veräußerungen von Geschäften in Russland und höhere Personalkosten. Der Markt reagierte auch auf politische Risiken, darunter den Vorschlag von Präsident Trump, die Kreditkartenzinsen auf 10 % zu begrenzen, was sich auf die Rentabilität der Banken auswirken könnte. Der deutsche DAX erlebte ebenfalls eine Rallye-Pause inmitten geopolitischer Sorgen, darunter die potenzielle Instabilität im Iran und diplomatische Spannungen um Grönland.
Eine Studie der Bank of America warnt davor, dass der jahrzehntelange Sneaker-Boom zu Ende gehen könnte, wobei die Wachstumsraten voraussichtlich von 9 % jährlich auf 4 bis 5 % zurückgehen werden. Große Sportmarken wie Adidas, Nike, Puma und On Holding sehen sich aufgrund veränderter Verbraucherpräferenzen, schwacher Umsätze in China und möglicher US-Zölle mit trüben Wachstumsaussichten konfrontiert. Die Aktien dieser Unternehmen sind deutlich gefallen, obwohl einige Analysten mit der pessimistischen Prognose nicht einverstanden sind und darauf hinweisen, dass Sneaker in den USA weiterhin einen starken Marktanteil haben.
Kanada und China haben während des offiziellen Besuchs des kanadischen Premierministers Mark Carney in Peking wegweisende Energiekooperationsabkommen unterzeichnet, die seiner Meinung nach eine „neue Ära“ in den bilateralen Beziehungen einläuten. Die Abkommen konzentrieren sich auf energiepolitische Diskussionen und die Zusammenarbeit im Bereich sauberer Energietechnologien, wobei alle 12 bis 18 Monate regelmäßige Ministertreffen geplant sind. Kanada strebt aufgrund der seiner Meinung nach feindseligen Handelspolitik der Trump-Regierung eine Diversifizierung seiner Handelspartner weg von den Vereinigten Staaten an und erwägt sogar den Bau einer neuen Ölpipeline zur Pazifikküste, um die Exporte nach Asien anzukurbeln.
Die Ölpreise fielen um 4 %, da Berichte darauf hindeuteten, dass eine militärische Aktion der USA gegen den Iran nicht unmittelbar bevorsteht, was die geopolitischen Befürchtungen milderte. Die Berater von Präsident Trump können keinen schnellen Zusammenbruch des Regimes im Iran garantieren, und Bedenken hinsichtlich der militärischen Bereitschaft haben mögliche Maßnahmen verzögert. Die Unsicherheit hinsichtlich der Führung der iranischen Opposition und das Ausbleiben eines sofortigen Militäreinsatzes trugen zum Rückgang der Ölpreise und zu einem starken Rückgang der Silberpreise bei.
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Der Schifffahrtsriese Maersk nimmt nach der verbesserten Stabilität in der Region den Betrieb auf der wichtigen Route durch das Rote Meer und den Suezkanal wieder auf und macht damit einen Schritt in Richtung Normalisierung der globalen Schifffahrtsrouten. Das Unternehmen wird seinen MECL-Dienst nutzen, um den Nahen Osten und Indien mit der Ostküste der USA zu verbinden und so effizientere Transitzeiten zu ermöglichen. Dies folgt auf zwei Jahre voller Störungen durch Angriffe der Houthis, die eine Umleitung um Afrika herum erzwangen, wodurch die Kosten stiegen und Lieferungen verzögert wurden.
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